Nachsorge

Wie geht es nach einer ambulanten Rehabilitation in der Reha Marienberg weiter?

  1. IRENA = Intensivierte REha-NAchsorge, ein Nachsorgeprogramm der DRV (Deutscher Rentenversicherung Bund und Rheinland)
  2. Ärztlich verordnet: Physiotherapie/Krankengymnastik und Physikalische Therapie, Rehabilitationssport und Funktionstraining
  3. Medizinisches Aufbautraining nach § 20 SGB V, als Krankengymnastik am Gerät (KGG), per Heilmittelverordnung oder als Selbstzahler

zu A. IRENA

IRENA ist ein Nachsorge-Programm der DRV gemäß § 15 SGB VI. Die DRV hat zur Stabilisierung des Rehabilitationserfolges auf die Erkrankung bezogene Konzepte zu einer umfassenden Nachsorge entwickelt.

Der Arzt der Rehabilitationseinrichtung kann IRENA im Anschluss an eine ambulante oder stationäre Rehabilitation den Versicherten der BfA gegen Ende des Reha-Aufenthaltes empfehlen.

Sie können innerhalb dieser Nachsorge ihren Rehabilitationserfolg stabilisieren und Verhaltensänderungen, die sie in der Rehabilitation erlernt haben, im Alltag integrieren und weiterentwickeln.

IRENA wird wegen des zeitlich geringeren Umfangs berufsbegleitend durchgeführt.
Sie werden auf Gruppenbasis max. 3 x Woche für 1 ½ bis 2 Stunden in einem Zeitraum von max. 8 Wochen bei uns, als einer Rehabilitationseinrichtung die von der BfA zugelassenen ist, betreut.

Eine Zuzahlung von Ihnen ist nicht zu leisten. Reisekosten werden von der BfA in Form eines Fahrtkostenzuschusses in Höhe von 5,00 EUR täglich gezahlt. Wir, als Rehabilitationseinrichtung, reichen diesen an den Versicherten weiter. Ein Anspruch auf Übergangsgeld besteht nicht.

Vorteile von IRENA:

  • Stabilisierung und Weiterentwicklung von Kompensationsstrategien und Verhaltensänderungen, die in der Rehabilitation erlernt wurden
  • Vorbeugung von dauerhaften Beschwerden
  • Vorbeugung von Multimorbidität, d.h. gleichzeitiges Bestehen mehrer Krankheiten bei einem Patienten, mit vielfältigen Folgen für Aktivität und Teilhabe an Beruf und gesellschaftlichem Leben
  • Weitere Verbesserung noch eingeschränkter Fähigkeiten
  • Verfestigung und Verstärkung der Selbstheilungskräfte
  • Nachhaltige und überprüfbare Übertragung des Gelernten in den Alltag
  • Förderung der persönlichen und sozialen Kompetenz
  • Minderung von Schnittstellenproblemen in der Gesundheitsversorgung